Straßenschäden nach der Winterzeit: 3 effektive Maßnahmen

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23. März 2023

Die Winterzeit mit verschneiten Landschaften und glitzerndem Eis kann für die Infrastruktur von Städten und Gemeinden eine große Herausforderung sein. Insbesondere in Gebieten mit strengen Frostbedingungen ist für viele Autofahrer:innen Vorsicht geboten. Denn mit der kalten Jahreszeit treten auch Straßenschäden wie Schlaglöcher auf, die eine echte Gefahr darstellen.

Schlaglöcher: Entstehung durch Frost und Tauwetter

Schlaglöcher entstehen hauptsächlich durch die physikalischen Auswirkungen von Frost und Tauwetter. Wenn Feuchtigkeit in Straßenrissen oder -fugen eindringt, kann das Wasser bei Frost gefrieren und das umgebende Material sprengen. Schmilzt das Eis im Frühjahr, kann Wasser in den entstandenen Hohlräumen eindringen und den Untergrund erodieren. Dies führt zur Bildung von Schlaglöchern, die sich ohne Reparaturen im Laufe der Zeit unweigerlich vergrößern.

Auswirkungen von Schlaglöchern auf Verkehrssicherheit und Infrastruktur

Die Auswirkungen von Schlaglöchern sind vielfältig. Sie erhöhen das Unfallrisiko, da sie die Kontrolle über das Fahrzeug erschweren und zu Reifen- und Fahrwerkschäden führen. Schlaglöcher sind ebenfalls mit höheren Instandhaltungs- und Reparaturkosten verbunden, da sie Schäden an Fahrzeugen und Infrastruktur verursachen können. Darüber hinaus behindern sie den Straßenverkehr und beeinträchtigen die Lebensqualität der Anwohner durch Lärm und Erschütterungen.

Doch wie können Städte und Gemeinden im Bereich der Infrastruktur aktiv werden, um Ursachen und Folgen von Straßenschäden nach der Winterzeit zu minimieren?

Um das Auftreten von Schlaglöchern zu minimieren, gibt es verschiedene Maßnahmen, die von Städten und Gemeinden ergriffen werden können:

  1. Auswahl nachhaltiger Materialien

    Eine Option zur nachhaltigen Schadensvermeidung durch Frost und Tauwetter besteht darin, widerstandsfähigere Materialien im Straßenbau einzusetzen. Hierfür gibt es diverse Möglichkeiten wie z.B. Asphaltmischungen mit speziellen Zusätzen wie Polymere, Fasern und mineralische Füllstoffe, welche den Frostwiderstand erhöhen oder Zuschlagstoffe, die eine bessere Drainage ermöglichen. Durch den Einsatz dieser Materialien kann die Lebensdauer der Straßeninfrastruktur verlängert und Instandhaltungskosten gesenkt werden. Viele Städte und Gemeinden nutzen jedoch weiterhin herkömmliche Materialien für den Straßenbau, da die nachhaltigeren Alternativen in der Anschaffung teurer sind. Langfristig gesehen, machen sich diese aber durch geringere Wartungskosten bezahlt.

  2. Fokus auf innovativen Straßenbau

    Eine weitere effektive Methode im Straßenbau besteht darin, innovative Drainagesysteme sowie Versickerungsanlagen einzusetzen, um die Entwässerung zu verbessern. Auch ein angemessenes, gut durchdachtes Straßenbegleitgrün mit Bäumen, Sträuchern und anderen Pflanzen kann in hohem Maße dazu beitragen, überschüssiges Regen- und Schmelzwasser aufzunehmen sowie den natürlichen Wasserkreislauf zu unterstützen. Diese Maßnahmen gewährleisten, dass überschüssiges Niederschlagswasser wesentlich schneller und effizienter von der Straße weggeleitet wird. Somit können Schäden durch Frost sowie Tauwetter minimiert werden. Zudem tragen sie dazu bei, Hochwasser effektiv vorzubeugen und die negativen Folgen von Starkregenereignissen deutlich abzumildern.

  3. Einsatz eines Straßenmanagementsystems

    Städte und Gemeinden führen nach dem Winter oftmals eine klassische Frühjahrs-Inspektion ihrer Straßen durch. Diese dient jedoch lediglich als Momentaufnahme. Ein Straßenmanagementsystem hingegen ermöglicht die regelmäßige Bilddatenerfassung des Straßenzustands und generiert eine detaillierte Schadensanalyse der Straßeninfrastruktur. Durch regelmäßiges Arbeiten im vialytics Web-System können Veränderungen der Straßenoberfläche früh entdeckt und ein Vorher-Nachher-Vergleich angefertigt werden. Das einfache Aufgabenmanagement ermöglicht eine rechtzeitige Planung und Koordinierung von Straßenreparaturen sowie Instandhaltungsarbeiten. Größere Reparaturen und kostspielige Sanierungen können somit vermieden werden. Des Weiteren können mit dem Planungstool des vialytics Web-Systems Reparaturen gebündelt und in einem Zug durchgeführt werden, was zu geringeren Verkehrseinschränkungen und einem reibungsloseren Straßenverkehr führt. Das Straßenmanagementsystem spart Städten und Gemeinden nicht nur Zeit und Geld, sondern hilft präventiv gegen die Entstehung schwerwiegender Straßenschäden vorzugehen und die Verkehrssicherheitspflicht zu erfüllen.



Weitere Anwendungsbeispiele des vialytics Systems finden Sie auf unserer Webseite:

 

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